20.08.2007 - 115 Personen unterschrieben den Offenen Brief an Kardinal Kasper
Hier erscheint ein Artikel über die Beteiligung auf den Offenen Brief an Kardinal Kasper, über die Berichte in der Öffentlichkeit, über die Reaktionen auf den Vor-Veröffentlichten Offenen Brief und die Berichterstattung in den Medien - k.h.
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20.08.2007 - „Warum haut ihr denn die Bremse ´rein?“ - „Die Menschen in Europa erwarten ein glaubwürdiges gemeinsames Zeugnis“ (Landesbischof F.Weber)
aus:
http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/information/nachrichten.html
Montag 20.08.2007, 00:07 Uhr
(c) 2007 Erzbistum Bamberg
Zur Ökumene gibt es keine Alternative
Ökumenetag in Nürnberg zum Bistumsjubiläum: Akademieforum mit Kardinal Kasper und Bischof Weber
„Warum haut ihr denn die Bremse ´rein?“. Diesen Ausspruch einer Zuhörerin wolle er heute Abend mitnehmen, sagte der evangelische Landesbischof von Braunschweig, Friedrich Weber in seinem Schlusswort in einem Akademiegespräch zur Ökumene im Caritas-Pirckheimer-Haus. Der Einheit, die Christus längst für uns bereitet habe, sollten die Kirchen nicht im Wege stehen. „Man kann nicht nur Gas geben“, mahnte Kurienkardinal Walter Kasper einen vom gegenseitigen Respekt getragenen redlichen Dialog, der Unterschiede auch aushalte, an. Die praktische Ökumene sei wertvoll und unverzichtbar, aber man müsse zugleich den theologischen Dialog ernst nehmen: „Es geht um eine Einheit in Wahrheit und Liebe!“.
Weder einer Wischiwaschi- oder Kuschelökumene noch einer ausgesprochenen Profileökumene redeten der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evang.-Luth. Kirche Deutschlands (VELKD), seit kurzem auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) das Wort, vielmehr benannten sie klar noch trennende Lehrfragen und sprachen sich gleichzeitig vehement dafür aus, das Gemeinsame und Verbindende zu stärken. „Es gibt zur Ökumene keine verantwortliche Alternative“, betonte Kasper mehrfach. Sie sei Auftrag der Christen, weil sie dem Gebot Jesu Christi, „eins zu sein, damit die Welt glaube“ entspringe.
In der Reihe der Veranstaltungen und Feiern zum Bistumsjubiläum wurde das Akademieforum unter dem Motto „Auf dem Weg zur Einheit“ eine Sternstunde. Der Leiter des Caritas-Pirkcheimer-Hauses, P. Bernd Günther SJ, hatte nicht umsonst eingangs daran erinnert, dass vor fast 500 Jahren am selben Ort das denkwürdige Religionsgespräch zwischen Caritas Pirckheimer und Philipp Melanchthon stattgefunden hatte.
Das Interesse an dem Gespräch war in Nürnberg, die oft als „Stadt der Ökumene“ tituliert wird, groß. 500 Frauen und Männer wollten Kasper und Weber hören. Ein Teil von ihnen musste im Foyer und vor der Akademie ausharren. Zu aktuellen Fragen der Ökumene sollten Kasper und Weber Stellung beziehen. Brisanz erhielt das Gespräch durch das jüngste Schreiben der römischen Glaubenskongregation zur Lehre über die Kirche vom 10. Juli. Für Aufregung und Empörung hatte das Dokument gesorgt, weil es dort von den evangelischen Kirchen heißt, sie seien nicht Kirchen in dem Sinn, wie die katholische Kirche sich als Kirche versteht.
„Für uns, die wir das Jubiläumsjahr 2007 konzipiert und das Programm erstellt haben, war es von Anfang an klar, dass die Ökumene eine wichtige Rolle spielen muss“, unterstrich Erzbischof Ludwig Schick in seiner Begrüßung. Bei diesem bistumsweiten Ökumenetag in Nürnberg seien die evangelischen Christen immer einbezogen worden. „Wir wissen alle: Ökumene ist derzeit nicht sehr einfach. Aber wir dürfen die Schwierigkeiten auch nicht größer machen als sie sind. Vergessen wir nicht, was alles in den letzten 40, 50 Jahren gewachsen und geworden ist“, appellierte der Bamberger Hirte an die Forumsgäste. „Möge dieser Ökumenetag uns auf dem Weg zur vollen Einheit der Kirche voranbringen.“ Und Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern unterstrich: „Wir sind gemeinsam unterwegs als Volk Gottes!“
Kasper, dessen Wahlspruch als Bischof von Rottenburg-Stuttgart (1989 bis 1999) lautete, die Wahrheit in Liebe sagen (veritatem in caritate) verstand es in seiner nüchternen und besonnenen Art gut, die Aufgeregtheiten der letzten Wochen auf das vernünftige Maß herunterzuschrauben. Von einer „ökumenischen Eiszeit“ wollte er nichts wissen. Seine Diagnose lautete: „Abkühlung und Ernüchterung sind eingetreten. Irgendwie scheinen im Augenblick das Potential und die Kraft für weitere entscheidende und mutige Schritte erschöpft zu sein.“ Ausführlich ging Kasper auf das Schreiben der Glaubenskongregation sowie Empfindungen und Reaktionen von Christen ein. „Viele evangelische Christen fühlen sich durch diese Erklärung gekränkt und verletzt, und nicht wenige Katholiken haben sich darüber aufgeregt. Das lässt mich nicht kalt, das schmerzt auch mich.“ Kränken und Verletzten sei sicher nicht die Absicht des Dokumentes gewesen, schon gar nicht ein Herabsetzen der „Brüder und Schwestern in Christus“.
Aber warum erschien das Schreiben jetzt? Diese Frage sei ihm immer wieder gestellt worden. „Ganz genau weiß ich es übrigens auch nicht“, sagte Kasper freimütig, der immer wieder zu erkennen gab, dass er sowohl Zeitpunkt als auch Formulierungen nicht glücklich fand. „Dies ist kein Abschluss der Diskussion, sondern wir machen ein Fass neu auf.“
Kasper und Weber, beide Ökumene-Experten hatten übrigens bereits in ersten Stellungnahmen zum vatikanischen Schreiben vom 10. Juli betont, dass das Dokument – zumal nach „Dominus Jesus“ (2000) - nichts Neues enthalte. Auch der Abend brachte daher nichts wirklich Neues, war jedoch eine profunde Bestandsaufnahme, verschwieg nicht die Unterschiede, wie sie in Fragen des Amts- und Kirchenverständnisses bestehen, und zeigte klar und deutlich, dass die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte eines Dokumentes nicht unterschätzt werden sollte.
Während Kasper in dem Schreiben eine Festigung und Bekräftigung des bereits im Zweiten Vatikanischen Konzils erzielten Fortschritts in den ökumenischen Beziehungen sah und das Dokument als Aufforderung zu einem Dialog verstand - „Die Erklärung ist kein Dialogabbruch, sondern eine Aufforderung ihn neu aufzunehmen.“ -, vermutete Weber in der nur drei Tage nach dem Motu proprio Papst Benedikts XVI. „Summorum Pontificum“ zur lateinischen Messe bekannt gewordenen Schreiben der Glaubenskongregation mehr als nur Zufall: „Beide Schreiben passen so gut zusammen, dass sie als Teil einer in sich stimmigen Strategie erscheinen“, behauptete er.
Weber wertete den Text als „Zeichen eines Rückzugsgefechts gegen eine täglich größer werdende Zahl von Theologen und `Laien´, die unaufhaltsam auf dem Weg der Annäherung voranschreiten“, und als „Ausdruck einer theologischen Selbstisolierung“. Weber vermisst in dem Dokument Hinweise auf die in den zurückliegenden Jahren gewachsene Gemeinschaft in Glauben und Leben als „kostbare Frucht des Dialogs“. Dies hätte man hineinschreiben sollen. „Diese Ignoranz ist es, die die Irritationen und Enttäuschungen ausgelöst hat, nicht das Papier als solches.“
„Die Menschen in Europa erwarten ein glaubwürdiges gemeinsames Zeugnis“, sagte Weber und erhielt dafür spontan Applaus. „Und sie sind es leid, immer wieder vertröstet zu werden, vor allem die in den konfessionsverschiedenen Ehen sind es besonders leid.“ Auf den „Austausch der Gaben“ setzt Kardinal Kasper: „Wir können voneinander lernen. Statt uns auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner zu treffen, können wir uns mit den uns geschenkten Reichtümern gegenseitig bereichern und so zusammenwachsen.“
Um im theologischen Dialog weiter voran zu kommen, schlug Weber noch „In-via-Erklärungen“ vor: „Wir brauchen endlich eine verbindliche Vergewisserung des Erreichten.“ Die sei mehr oder minder nur bei der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ (1999) gelungen.
Im ökumenischen Dialog sollte das Wissen leitend sein, so der Catholica-Beauftragte weiter, dass „das Gemeinsame größer ist als das, was uns trennt, dass keine Kirche ohne die andere Kirche wirklich Kirche Jesu Christi sein kann“. Dann würden „die profilierten Unterschiede zugleich als Bereicherung und Vertiefung der eigenen Identität geachtet und angenommen auf dem gemeinsamen ökumenischen Weg der Bezeugung des einen Evangeliums vor der Welt.“
Es war eine kluge Entscheidung seitens des vorbereitenden Bamberger Ökumenereferates, der ökumenischen Sebaldusvesper das Akademiegespräch vorzuschalten. Die unterschiedlichen Positionen wurden zur Sprache gebracht, die Irritationen und Verstimmungen benannt und dies in einer Atmosphäre, die von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt getragen war. Beste Voraussetzungen um am Sonntag die „Ökumene des Lebens“ zu feiern und gemeinsam Gott zu loben. Wie sagte Weber: „Ich bin fest davon überzeugt, wenn wir Christen der getrennten Kirchen uns stärker als bisher im Lob Gottes verbinden würden, dann kämen wir uns auch in den noch trennenden Lehrfragen näher.“
Die Einheit könne man nicht „machen“, die ökumenische Bewegung sei Gabe des Heiligen Geistes, „sie wird uns als eine Art erneuertes Pfingstereignis geschenkt werden“, sagte Kasper. Im gläubigen Vertrauen, dass Gottes Geist sein Werk, das er begonnen habe, auch zu Ende führen werde, wachse die Gelassenheit und die Kraft, „das hier und heute Mögliche zu tun“. „Dann werden wir uns erstaunt die Augen reiben und uns wundern, wie Barrieren, die im Augenblick unüberwindlich erscheinen niedergerissen werden und neue Wege zueinander offen werden.“
Datum: 19.08.2007 Autor: Ingrid Petersen
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27.07.2007 - IMPULS zur Teilnahme an einer Strecke der SEBALDUS-WALLFAHRT: "Weiter sehen als wir sind: 'Wir alle SIND KIRCHE JESU CHRISTI!'"
Nürnberg, den Ende Juli 2007
IMPULS zur aktiven Teilnahme an einem der Wege der Sebaldus-Wallfahrt
AKTION
„Wir alle sind KIRCHE Jesu Christi!“
Die Idee ist, dass evangelische und katholische Christen aus benachbarten katholischen und evangelischen Gemeinden, die in enger und lebendiger ökumenischer Beziehung stehen, sich entschließen, in eigener Verantwortung miteinander an einem der Wege der Sebalduswallfahrt teilzunehmen
[11.30 Uhr ab St. Peter und Paul-Kirche, Fürth/Poppenreuth
Pilgergruppen und einzelne Teilnehmer aus Fürth und Umgebung, sowie aus Erlangen
oder:
15 Uhr ab St. Michael-Kirche, Nürnberg
Pilgergruppen und einzelne Teilnehmer aus Nürnberg und Umgebung
oder:
15.15 Uhr ab Hallplatz, Nürnberg
Pilgergruppen aus Auerbach und Pegnitz, sowie einzelne Teilnehmer
Von jedem dieser Startpunkte aus gehen die Pilgergruppen über verschiedene Stationen mit kurzen Andachten nach St. Sebald. Ab 16.30 Uhr St. Sebald, Nürnberg: Eintreffen der Pilgergruppen
17 Uhr Ökumenische Sebaldusvesper mit Kardinal Walter Kasper (Rom) und Landesbischof Friedrich Weber (Braunschweig), weitere Mitwirkende: Erzbischof Ludwig Schick (Bamberg), Pfarrer Roland Huth (Frauenkirche, Nürnberg), Pfarrer Gerhard Schorr (St. Sebald, Nürnberg) u.a.]
und ein (in eigener Händearbeit hergestellte/s) Transparent oder ä. mit sich tragen mit etwa der folgenden oder ähnlichen Aufschrift (manch andere Gruppierungen trugen solche Transparente z.B. bei der Messe am Petersplatz noch zu Joh.Paul II. Zeit mit Bekenntnissen wie 'Totus tuus!")
Wir alle – evangelische UND katholische Christen
sind die
KIRCHE JESU CHRISTI
Wir gehen heute mit und stehen hier als
lebendiges und sichtbares ZEICHEN
ihrer Einheit
in versöhnter Verschiedenheit
im gemeinsamen Dienst
an den Menschen
Evangelsiche und katholische Christen aus dem Ökumenischen Gemeindezentrum Thon / aus Nürnberg / .... aus ... [hier können sich namentlich weitere Menschen aus Gemeinden eintragen ...]
und so ein aktuelles Zeichen ihrer Gemeinsamkeit setzen.
So bringen sie ein Bekenntnis ihres Glaubens zum Ausdruck, setzen so in der Öffentlichkeit ein Zeichen dieses Glaubens, tun kund, dass sie miteinander im gemeinsamen christlichen Glauben, als KIRCHE Jesu Christi unterwegs sind.
So „demonstrieren“ KatholikInnen und Evangelische bei der Sebalduswallfahrt für ihren Glauben, ihre Überzeugung, ihre Bewertung der ökumenischen Situation.
Wenn Sie sich zu dieser Form der Teilnahme entschließen brauchen Sie:
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ein altes weißes Betttuch, Überzug
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Farbe (Dispersionsfarbe), ganz dicke Edding, Textilfarbe / -stifte
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2 Latten (für ein Transparent) ca. 2m lang, 2x2cm Stärke
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Tacker, Heftklammerer, Reissnägel, evtl Hammer
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Text mit Bleistift leicht vorzeichnen / vorschreiben: Schriftgröße mindestens ca. 12 – 15 cm Höhe, mit Hervorhebungen, Druckbuchstaben
Für Rückfragen wenden Sie sich ggf. an: Liga42@gmx.de
Inhalt und Ziel der Aktion:
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Kanalisierung des vorhandenen Unmutes bei Katholiken und Protestanten und vielen anderen Menschen
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Bezeugung der vor Ort gelebten ökumenischen Gemeinschaft
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Teilnahme an der Ökumenischen Sebalduswallfahrt und -vesper im Jahr 2007
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Begegnung untereinander und ggf. mit führenden Repräsentaten und Zuständigen für die Ökumene in der ev. und kath. Kirche
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Gespräch, Auseinandersetzung über den Stand der Ökumene in der Vorbereitung und auf dem Weg an diesem Tag (Diskussion von Knackpunkten, z.B. konkret mit der AMTS-Frage)
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ein Zeichen setzen gegen die Gleichgültigkeit und dem anscheinend schweigenden Hinnehmen offizieller Ökumene-Kirchen-Politik
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aktive Beteiligung am ökumenischen Prozeß
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gehend, bezeugend, betend, ... ein Zeichen setzen der Solidarität untereinander auf dem Weg zu Einheit,
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zeigen, dass wir weiter sind als manche sehen wollen
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27.07.2007 - Zu GAST in Nünrberg: "Ökumene-Minister" des Papstes Kardinal Kasper und Catholica-Beauftragter der VELKD (=Vereinigte ev.-Lutherischen Kirchen Deutschlands) Bischof Dr. Weber am 18./19.August 2007
FORUM „1000 JAHRE ERZBISTUM BAMBERG“
Auf dem Weg zur Einheit
Forum mit Kardinal Walter Kasper und Bischof Dr. Friedrich Weber
Im Rahmen des Jubiläums „1000 Jahre Erzbistum Bamberg“ wird Kardinal Walter Kasper, im Vatikan für Ökumenefragen zuständig, Gast bei der traditionellen Sebalduswallfahrt und -vesper (am Sonntag, den 19.August 2007) sein.
Am Vorabend wird er bereits im CPH zu aktuellen Fragen der Ökumene „auf dem Weg zur Einheit“ Stellung nehmen. Sein Gesprächspartner ist dabei
Bischof Friedrich Weber, der auf evangelisch-lutherischer Seite in Deutschland für die Ökumene verantwortlich ist. Die Begegnung wird mit einem kleinen Empfang abgerundet.
Referenten
Kardinal Walter Kasper , Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Rom
Bischof Dr. Friedrich Weber , Landesbischof der evangelischlutherischen Landeskirche in Braunschweig, Catholica-Beauftragter der VELKD
Leitung: P. Bernd Günther SJ
Anmeldung erbeten bis 28. Juli 2007
Eine Veranstaltung des Erzbistums Bamberg in Zusammenarbeit mit dem CPH.
http://www.nuernberg-evangelisch.de/553.php
Weiter sehen, als wir sind – Ökumenische Sebalduswallfahrt und Sebaldusvesper
Plakat zur Sebalduswallfahrt am 19.08.2007
Seit vielen Jahren laden die evangelischen Christen Nürnbergs ihre katholischen Nachbarn am 19. August, dem Gedenktag des Heiligen Sebald, zu einem ökumenischen Gottesdienst ein, der Sebaldusvesper. Sie gedenken des Nürnberger Stadtheiligen und beten gemeinsam für das Wohl der Stadt und für ihre Bürgerinnen und Bürger.
In diesem Jahr wird die Sebaldusvesper durch eine ökumenische Sebalduswallfahrt ergänzt und erweitert. Anlass dafür ist das 1000-jährige Jubiläum des Erzbistums Bamberg. Die Wallfahrt ist als Sternwallfahrt angelegt. Pilgergruppen aus verschiedenen Orten des Bistums – aus Fürth, Erlangen, Auerbach und Pegnitz – kommen nach Nürnberg. Aber auch alle anderen Gläubigen der christlichen Kirchen in der Region sind eingeladen, am 19. August 2007 um 17 Uhr nach St. Sebald zum Gottesdienst zu kommen.
Im Jahr des Bistumsjubiläum wurden ganz besondere Gäste eingeladen, die als Prediger den Vespergottesdienst mit gestalten:
Kurienkardinal Walter Kasper aus Rom, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, und Landesbischof Friedrich Weber aus Braunschweig, Catholica-Beauftragter der Vereinigten Evang.-Luth. Kirche Deutschlands (VELKD) und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) in Deutschland.
Der Gottesdienst wird bei Bedarf auch auf den Sebalder Platz übertragen, wo der Tag bei Gesprächen und einem Imbiss ausklingen kann.
Ablauf:
11.30 Uhr St. Peter und Paul, Fürth
Pilgergruppen und einzelne Teilnehmer aus Fürth und Umgebung, sowie aus Erlangen
15 Uhr St. Michael, Nürnberg
Pilgergruppen und einzelne Teilnehmer aus Nürnberg und Umgebung
15.15 Uhr Hallplatz, Nürnberg
Pilgergruppen aus Auerbach und Pegnitz, sowie einzelne Teilnehmer
Von jedem dieser Startpunkte aus gehen die Pilgergruppen über verschiedene Stationen mit kurzen Andachten nach St. Sebald.
Ab 16.30 Uhr St. Sebald, Nürnberg: Eintreffen der Pilgergruppen
17 Uhr Ökumenische Sebaldusvesper
mit Kardinal Walter Kasper (Rom)
und Landesbischof Friedrich Weber (Braunschweig)
weitere Mitwirkende: Erzbischof Ludwig Schick (Bamberg),
Pfarrer Roland Huth (Frauenkirche, Nürnberg),
Pfarrer Gerhard Schorr (St. Sebald, Nürnberg) u.a.
Anschließend: Begegnung auf dem Sebalder Platz mit kleinem Imbiss
Veranstalter:
Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Sebald,
Katholische Stadtkirche Nürnberg,
Evang.-Luth. Dekanat Nürnberg,
in Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Bamberg
am So 19. August 2007 um 17 Uhr nach St. Sebald zum Gottesdienst zu kommen
ganz besondere Gäste eingeladen, die als Prediger den Vespergottesdienst mit gestalten:
Kurienkardinal Walter Kasper aus Rom, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, und Landesbischof Friedrich Weber aus Braunschweig, Catholica-Beauftragter der Vereinigten Evang.-Luth. Kirche Deutschlands (VELKD) und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) in Deutschland.
Der Gottesdienst wird bei Bedarf auch auf den Sebalder Platz übertragen, wo der Tag bei Gesprächen und einem Imbiss ausklingen kann.
Ab 16.30 Uhr St. Sebald, Nürnberg: Eintreffen der Pilgergruppen
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26.07.2007 - Offener Brief an Walter Kardinal Kasper, den "Ökumene-Minister" des Papstes - in Nürnberg als Gast am 18./19.8.2007
Verehrte Leserinnen und Leser,
Sie finden hier einen Offenen Brief anläßlich der Mißstimmung, die Äußerungen aus dem Vatikan zur Frage des Kirche-Seins der ev. Christen ausgelöst haben.
Dieser Brief ist entstanden durch und aufgrund von Reaktionen und Meinungen, Äußerungen und Aussagen, wie sie Leute aus (katholischen und evangelischen) Kirchengemeinden, kirchlich Engagierte etc. gemacht haben.
Der Brief ist formuliert aus der Perspektive von KatholikInnen und gibt deren Gefühls- und Überzeugunslage wieder. Mehrere haben bereits unterschrieben. Sie können Ihre Zustimmung und Unterstützung zum Ausdruck bringen, inden Sie
a) den Text ausdrucken, unterschreiben und mit der Post schicken an: St.Thomas, Am Knappsteig 49, 90427 Nürnberg
b) auf elektronischen Weg Ihre Zustimmung schicken an: st-thomas.nuernberg@erzbistum-bamberg.de .
c) oder hier einen Eintrag unter KOMMENTAR am Ende des Textes machen.
d) Vielleicht können Sie sich auch vorstellen an einer der Strecken der SEBALDUS-WALLFAHRT teilzunehmen zusammmen mit ev. / kath. Christen Ihrer Gemeinde und Nachbargemeinde und dabei in einer Weise für das geemeinsame KIRCHE-Sein zu "demonstrieren" (siehe ebenfalls auf dieser Internet-Seite IMPULS zur Sebalduswallfahrt)
MfG
K. Hartmann
Nürnberg im Juli, August 2007
Offener Brief
an S.Em. Walter Kardinal Kasper
Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen in Rom, Vatikanstadt zu Gast in Nürnberg
beim Forum „Auf dem Weg zur Einheit“ in der Akademie Caritas-Pirckheimer
am Samstag, den 18. August 2007 um 19.00 h und
bei der Ökumenischen Sebaldusvesper in der Selbalduskirche
am Sonntag, den 19. August 2007 um 17.00 h
Sehr gehrter Kardinal Kasper,
wir grüßen Sie als Mitarbeiter im Weinberg des HERRN, der innerhalb der katholischen Kirche, sozusagen als „Ökumene-Minister des Papstes“ – wie eine Zeitung dieser Tage schrieb – , speziell für die Weiterentwicklung der Ökumene im Vatikan zuständig ist.
Wir freuen uns, dass wir in Ihnen einen der ranghöchsten kirchlichen Mitarbeiter im Stab des Papstes und einen der profiliertesten deutschen Theologen und Ökumeniker begrüßen können.
Wir möchten Ihnen unsere Meinung, unseren Unmut, unser Unverständnis - wenn Sie so wollen unsere „Seelenlage“ - und auch unsere gelebte Überzeugung kundtun aus Anlaß der vor einigen Tagen von Papst und Glaubenskongregation erlassenen Schreiben zur Wiedereinführung der Lateinischen Messe (in der Form von 1962) und der „Antworten zu einigen Fragen der Lehre der Kirche“.
V.a. das Schreiben der Glaubenskongregation hat bei uns Unverständnis bis Wut, Verärgerung und ein Gefühl der Scham ausgelöst.
Wir protestieren gegen die Position der Kongregation, unserer evangelischen Schwesterkirche, den Christen der evangelisch-lutherischen Kirche, die Bezeichnung „Kirche“ vorzuenthalten. In der Zeitung (Nürnberger Nachrichten v. Mittwoch, den 11. Juli 2007, S. 1) wurde gemeldet: „Protestanten sind keine echte Kirche“. Auch wenn es so wortwörtlich nicht im Papier der Kongregation steht. Es bringt das auf den Punkt, was bei uns und den evangelischen Christen ankommt, und was zutiefst als Mißachtung und Verletzung empfunden wird.
Mit Entschiedenheit erklären wir, dass das Schreiben des Vatikans für unsere Begriffe den ökumenischen Frieden und die gewachsenen Früchte der Ökumene in unseren Gemeinden, darüber hinaus hier in der Region, in der Stadt Nürnberg und vermutlich landesweit zwischen den evangelischen und katholischen Christen, die in den letzten Jahrzehnten zu einer engen Gemeinschaft im Leben, im Gottesdienst und Dienst am Nächsten zusammengefunden haben, massiv verletzt und zu zerstören droht.
Wir schämen uns, dass durch diese Äußerungen der gefühlte, sich unter der Kraft des Heiligen Geistes weiterentwickelte und sich weiterentwickelnde, gemeinsame Glaube nicht ernst genommen wird. In der kirchlichen, und gerade auch in der katholischen Tradition, hat der Glaubenssinn der Gläubigen (der lateinische, theologische Fachausdruck ist bekannterweise "sensus fidelium") einen wichtigen Stellenwert, den es zu beachten gilt.
Man mag uns entgegen halten, dass eben das eine die nüchterne Lehre von der Kirche und das andere, das eben richtig zu stellende Gefühl der Leute sei.
Wir berufen uns aber darauf, dass der Glaube mit Herz und Verstand gelebt und bezeugt wird, sich mit Herz und Verstand entwickelt, und eben mit Herz und Verstand der Weg der Versöhnung und der Aussöhnung zwischen den Konfessionen mit dem Ziel der versöhnten Verschiedenheit gegangen wird. Insofern ist der Glaube der Kirche ein lebendiger, einer, der sich je neu aussagt in den je neuen Lebenszusammenhängen. Und diese Lebenszusammenhänge sind für uns auch das Zusammenleben, Zusammenglauben mit den evangelischen Christen, v.a. bei uns im Bistum Bamberg, wo wir zahlenmäßig es am häufigsten unter den sieben bayerischen Bistümern mit evangelischen Mitchristen im Alltag und in den kirchlichen Zusammenhängen zu tun haben. Auch dies darf gerade inmitten der 1000-Jahr-Feier der Gründung des Bistums nicht vergessen werden.
Das Modell der römisch-katholischen Kirche, wonach sie sich allein als die vollständige Kirche sieht, aber den aus der Reformation hervorgegangenen Gemeinschaften allenfalls Elemente des Heils zugesteht, ist für uns überholt. Auch der katholischen Kirche fehlen Elemente, die sie zur besseren Erfüllung ihres Auftrages in der heutigen Zeit sich an-eignen könnte (gleicher Zugang für Männer und Frauen in verschiedenen Lebensformen zur Ordination, nicht nur synodale Be-ratungsformen, sondern auch Entscheidungs-Formen der Beteiligung bei Personal- und Pastoral-Fragen etc.).
Wir stellen uns hinter Ihre Formulierung, in der Sie die aus der Reformation hervorgegangen Glaubensgemeinschaften als „Kirchen eines neuen Typs“ (2001) bezeichnet haben.
Wir unterstützen Sie in dieser Position und bitten Sie, diese Position auch in den innerkirchlichen, innervatikanischen Auseinandersetzungen (wieder) einzubringen.
Wir erklären und sagen mit Entschiedenheit auf der Grundlage des II. Vatikanischen Konzils, das für unsere Begriffe die Öffnung aus der Selbstherrlichkeit des katholischen Kirchenverständnisses gebracht hat, dass alle Christen das Recht, die Pflicht und den Auftrag haben, als Kirche Jesu Christi anerkannt zu werden bzw. sich als solche zu bekennen und daran zu arbeiten , immer noch mehr diese KIRCHE Jesu Christi zu werden genauso wie es der römisch-katholischen Kirche aufgetragen ist. Darin besteht und darin wächst die spür- und sichtbare Einheit.
Das Konzil hat selber Maßstab, Orientierung und Ziel dafür genannt: ein Leben und einen Glauben zu leben und zu verkünden, wie ihn Jesus von Nazareth gemäß dem Zeugnis der neutestamentlichen Schriften gelebt und verkündet hat. Seine Worte und Taten sind zum Vorbild zu nehmen. Dies inhaltlich zu tun, zu bewahren und weiterzugeben und weitergegeben zu haben, ist Sinn und Aufgabe der Weitergabe des Glaubens durch glaubwürdige Menschen und schriftliche Zeugnisse („apostolische Tradition und Sukzession“), die insofern in den Kirchen der Reformation grundsätzlich gegeben sind. Durch Jesu Auferweckung von den Toten durch Gott und durch die Ausgießung des Heiligen Geistes sind Menschen als Kirche Jesu Christi mit der Fortführung der Sammlung und Sendung Jesu Christi auch dort beauftragt. Es ist längst überfällig, dies von Seiten der Leitung der röm.-kath. Kirche anzuerkennen.
Das Amt, alle Ämter der Kirche, die Kirchenverfassung stehen im Dienst dieses Auftrages und sind auch innerhalb der katholischen Kirche danach zu gestalten. Wer an den Geist Gottes glaubt, der weht wo er will, muß auch damit rechnen, dass er in der katholischen Kirche wehen will. Wir befürchten, dass z.Zt. massiv dieses Wehen des Geistes von eher fundamentalistisch gesonnenen, aber einflußreichen Kräften innerhalb der katholischen Kirche verhindert wird, aus den bekannten Gründen: aus Angst, "weil nicht sein kann, was nicht sein darf", "weil wir das schon immer so gesehen, so gemacht, so getan haben".
Mit der Aufgabe, gemeinsam als Kirche Jesu Christi im Eifer und in Wort und Tat dem Beispiel Jesu zu folgen, hat die Ökumene und der Ökumenische Prozess weiterzugehen.
Wir setzen hiermit als Katholiken im Ärger und im heiligen Zorn auf eine gewisse unfruchtbare Unbeweglichkeit bei den inner-katholischen Glaubensbehörden ein Zeichen der Solidarität mit den evangelischen Christen in der ökumenischen Nachbarschaft in unseren Gemeinden in Nürnberg und darüber hinaus, ein Zeichen der Verbundenheit mit allen, die sich um Ökumene seit Jahren und Jahrzehnten mühen, und die sich jetzt vorkommen, als ob ihnen erneut ins Gesicht geschlagen wird. Wir wissen, dass auch von evangelischer Seite manche Fragen noch zu klären sind. Aber heute sind die Wirkungen der Schreiben der katholischen Seite Anlaß zur lauten Reaktion.
Wir laden alle Gemeinden in Nürnberg und darüber hinaus ein, sich diesem Protest, diesem Zeugnis, diesem Zeichen der Solidarität anzuschließen.
Nürnberg, ernüchtert im Sommer 2007, ein Jahr nach dem Papst-Jubel 2006 in Altbayern
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20.07.2007 - Ökum.Erwachsenenbildung - Prophet Hosea - Wohin geht die ÖKUMENE?
Ökumenisches Bibelgespräch
Das Zwölfprophentenbuch oder Die kleinen Propheten
Das Buch des Propheten Hosea
Ab September 2007 stehen das „Zwölfprophetenbuch“ auf dem Leseplan des Ökumenischen Bibelgesprächskreises. Die wegen ihres je geringen Seitenumfanges auch „kleine Porpheten“ genannten Bücher geben uns Einblick in die Geschichte des Volkes Israel im Zeitraum vom 8. bis zum 4. Jahrhundert vor Christus. Die Epoche des Hosea (um ca. 782 – 747 v.Chr.) ist gekennzeichnet durch die politische und wirtschaftliche Blüte. Die religiöse Gemenschaft steht aber gleichzeitig unter dem zunehmende Einfluß ihrer Umwelt („fortschreitende Kanaanisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse“). – Neue MitleserInnen sind herzlich willkommen.Leitung: Klaus Hartmann - Pastoralreferent
mittwochs 14-tägig, je 9.15 – 10.45 h Termine: 10.10., 24.10., 7.11., 21.11., 5.12., 19.12.
Kleiner St.Clemens-Saal - Ökumenisches Gemeindezentrum Thon
ORTS- und ZIEL-BESTIMMUNG ÖKUMENE
Wo steht die Ökumene? (Wohin) geht's weiter? Überhaupt ... und bei uns ...?
Vom 3. bis 9. September fand die 3. Europäische Ökumenische Versammlung in Sibiu/Hermannstadt statt. Voraus gingen Versammlungen in Rom (Januar 2006) und Wittenberg (Februar 2007). Es trafen sich ca. 2.500 Vertreterinnen und Vertreter aller christlichen Kirchen Europas. Wo steht die Ökumene? Wie und wohin geht's weiter? Was heißt das Ganze für uns vor Ort im Ökumenischen Gemeindezentrum, wo wir in diesem Jahr (2007) der Einweihung der St.Clemenskirche vor 20 Jahren gedenken und damit auf die Anfänge des Projekts Ökumene Thon zwischen St.Andreas- und St.Clemens-Gemeinde zurückschauen? Gibt es auch Impulse für uns vor Ort? Antworten und Fragen sind Thema eines Versuchs an diesem Abend.
Donnerstag, 18. Oktober 2007, 20.00 h
Referent und Leitung: Klaus Hartmann, Pastoralreferent in St.Clemens-St.Thomas-St.Hedwig
Ort: St.Clemens-Saal, Cuxhavenerstr. 60, 90427 Nürnberg, Auskunft: 0911/30 67 466
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20.07.2007 - Herzlichen Dank für Ihre Anmerkungen zur geplanten HOMEPAGE StClemens-StThomas-StHedwig
Liebe Besucherin, lieber Besucher!
Vielen Dank für die Anmerkungen und Rückmeldungen anhand des unten stehenden Rasters. Voraussichtlich können wir noch im Laufe des August 2007 die offizielle Homepage des Seelsorgebereiches freischalten. Wir werden es über eine Rund-Mail bekannt machen. Auch dann können Sie natürlich Rückmeldungen geben.
MfG
Klaus Hartmann
Mit Hilfe des folgenden Rasters können Sie zur in Vorbereitung befindlichen Homepage Anregungen geben, indem Sie:
a) die Seite ausdrucken, ausfüllen und in einen der Briefkästen unserer Gemeindebüros werfen St.Clemens/Cuxhavenerstr. 60, St.Thomas/Am Knappsteig49, St.Hedwig/AmPfarrbaum10, oder
b) die Seite ausdrucken und faxen an 0911/30 54 46 oder
c) unten im KOMMENTAR Ihre Anmerkungen, Rückmeldungen eintragen. MfG Klaus Hartmann, Pastoralreferent
FRAGEN / ANREGUNGEN zur in Vorbereitung befindlichen HOMEPAGE für die Gemeinden St.Clemens, St.Thomas und St.Hedwig
1. Geplant ist, dass es EINE Homepage wird, die über verschiedene Domains (Namen) zu erreichen sind:
www.st-clemens-nuernberg.de O find' ich o.k. O mein Vorschlag wäre: ______________________
www.st-thomas-nuernberg.de O find' ich o.k. O mein Vorschlag wäre: ______________________
www.st-hedwig-nuernberg.de O find' ich o.k. O mein Vorschlag wäre: ______________________
2. Wie könnte Ihrer Meinung nach ein GEMEINSAMER Name heißen?
O www.katholischimknoblauchsland.de O find ich gut O: _________________________
Mein Vorschlag wäre:
O ______________________________
O ______________________________
3. Welche INFORMATIONEN würden Sie auf einer Internetseite Ihrer Kirchengemeinde suchen?
O Gottesdienstzeiten
O Büroöffnungszeiten
O Informationen / Nachrichten aus dem Leben der Gemeinde
O Informationen / Nachrichten aus deüber-pfarrlichen bis kirchlich-weltweiten Leben (was läuft in anderen Gemeinden, was macht der Bischof oder Papst ... oder ...)
O Informationen dazu, „wie glauben 'geht'“, wie und was ich persönlich dafür tun kann ...
O Informationen zu _________________________________________________
O Informationen zu _________________________________________________
O Informationen zu _________________________________________________
4. Ansonsten möchte ich noch anmerken:
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__________________________________________________________________
5. Ich möchte meine e-mail-Anschrift angeben und bin damit einverstanden, dass sie in der Verteiler zur Bekanntgabe des Starts der Homepage aufgenommen wird.
Meine e-mail: ________________________________________________________
6. Sonstiges: _________________________________________________________
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V.i.S.d.P. Klaus Hartmann-Pastoralreferent-AmKnappsteig49-90427Nürnberg-e-mail: st-thomas.nuernberg(at)erzbistum-bamberg.de
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20.07.2007 - SEHEN-URTEILEN-HANDELN - Die "neue" Lage im Seelsorgebereich
SEHEN-URTEILEN-HANDELN - Die "neue" Lage im Seelsorgebereich St.Clemens-St.Thomas-St.Hedwig
Liebe Leute in den PFARRGEMEINDE-RÄTEN in St.Clemens-St.Thomas-St.Hedwig!
Wie SEHE ich die "neue" Lage?
Hier auf der Seite "katholischimknoblauchsland" möchte ich (KH = Klaus Hartmann, Pastoralreferent) Möglichkeit bieten, die "neue" Lage zu beschreiben. !!!! Tun Sie es unterhalb des Artikels im KOMMENTAR!!!!
Mit "neuer" Lage in Anführungszeichen ist gemeint, dass im kommenden Schuljahr 2007/2008 Richard Selzer im Seelsorgebereich Fürth Mitte-Nord tätig sein wird, und HIER in St.Clemens-St.Thomas-St.Hedwig, Pfr. Joachim Wild und ich weiterhin als Hauptamtliche da sein werden. In Anführungszeichen steht die neue Lage, weil von der zu erwartenden Entwicklung und vom Stellen-/Personal-Plan der Erzdiözese her diese Lage eben zu erwarten war. Neu ist natürlich jetzt, dass es JETZT TATSÄCHLICH eintritt.
Damit habe ich schon eine erste Antwort gegeben, auf die Frage: Wie sehe ich die "neue" Lage? Sie ist neu und doch nicht neu.
Im Kopf und in den Köpfen haben wir (= Mitglieder der Pfarrgemeinderäte [PGRe] = Ehren- u. Hauptamtliche, z.T. mit Begleitung von außen [Fr.Lebküchler + Fr. Oppelt]) uns mit der neuen Lage schon intensiv beschäftigt, auch schon Richtungen, Entwicklungen, Wichtigkeiten, Schätze etc. beschrieben und ausgetauscht.
Der Sprung in die Realität ist nun anscheinend doch nochmal 'was anderes. ... Wie sieht diese neue Lage nun konkret aus? Was löst sie anscheinend aus?
Ich fahre fort in der Beschreibung MEINER Sicht, MEINER Wahrnehmung der neuen Lage:
"Wer ist denn jetzt für uns zuständig?" - "Ein Drittel der Aufgaben der Hauptamtlichen muß gekürzt werden!" - "Übernimmst du [eine an mich, Klaus Hartmann, gerichtete Frage] jetzt das, was der Richard gemacht hat?" - "Wer soll das dann machen?" - "Sie haben ja jetzt schon soviel um die Ohren!" - " ... " sind Äußerungen, die ich mit den Ohren "sehe", von Menschen, die sie direkt äußern, von Leuten, die sie mir als Äußerungen anderer zutragen.
D.h. es gibt Reaktionen, Befürchtungen, Ängste, Enttäuschungen, ... Gefühls-Äußerungen, Äußerungen von (indirekten/dirketen) Erwartungen, Hoffnungen ...
Wie sehe ich die "neue" Lage? heißt eben erstmal SEHEN, HÖREN, WAHRNEHMEN, was ich sehe, höre, wahrnehme an Stimmen um mich, aber auch an Stimmen in mir. ... .
NOCHMALs: D.h.
es tatsächlich wahrnehmen, aufschreiben, austauschen
D.h. für mich PERSÖNLICH weiter: Ich sehe, ich merke, dass ich mir noch klarer machen muß, was ich tue (also an Aufgaben erledige), ob ICH es unbedingt selber in Zukunft tue, tun muß,
ich sehe, ich merke dass ich es nach außen (noch mehr/überhaupt) darstellen muß, was ich tue, ob ich es in Zukunft noch selber zu tun gedenke, ob ich es für möglich, sinnvoll, nützlich, empfehlenswert ... halte, dass es jemand anderes tut, tun kann;
ich sehe, ich merke, dass ich als Hauptamtlicher mir überlegen muß, wie ES (eine Aufgabe, Tätigkeit, ein "Job" ...) so "portioniert" werden kann (Umfang sowohl zeitlich wie inhaltlich), dass jemand bzw. mehrere jemands es tun KÖNNEN bzw. vielleicht sogar auch noch mit Gefallen tun können,
ich sehe, ich merke, dass DIES (siehe vorausgehender Punkt) noch viel stärker MEINE AUFGABE werden muß: d.h. Aufgaben auflisten (die ich / jemand jetzt tut: die Sekretärinnen, "die" Ehrenamtlichen, ... ), sichten, beschreiben (mit Umfang/inhaltlich/zeitlich/...), darstellen, austauchsen, besprechen, veröffentlichen (siehe in Vorbereitung befindliche HOMEPAGE!!!)
ich sehe, dass es gut ist, aufzulisten, was ich (ha bzw. ea) tue (in den letzten Tagen/Wochen, ohne Vollständigkeit) :
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Gottesdienste vorbereiten, allein, mit anderen (Pfr. Rucker, Pfr.n Meiser, Pfr.n Löffler, Pfr. Pitschak, mit dem Ökum.Kleinkindergottesdienstteam ...)
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Predigten vorbereiten, Grußwort vorbereiten
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Religionsunterricht halten in Erlangen
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Homepage "weiterbasteln"
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telefonieren mit der Schule
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die Telekom mit Montage des defekten Anschlusses (nochmals) beauftragen
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e-mails abrufen, sichten, beantworten, neue schreiben am PCimGemeindebüroSt.Thomas (= PC.GB.StTh = der mit Internetanschluß)
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Dokumente / Dateien auf dem PCimPRBüroSt.Thomas (= PC.PR.StTh = ohne Internetanschluß) auf-suchen, kopieren, verändern, aktualisieren, per Diskette zum PC.GB.StTh tragen, um sie per-e-mail verschicken zu können
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Posteingang aus meinem Fach in St.Thomas, Posteingang in meinem Fach in St.Hedwig, Posteingang in meinem Fach in St.Hedwig holen bzw. mitnehmen, sichten, bearbeiten; Post aus dem Briefkasten in St.Thomas holen, sichten, bearbeiten, weitergeben, Posteingang aus der Stadtkirche aus dem Fach holen, weitergeben, ablegen
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die Ankündigungen für die Ansage im Gottesdienst in der St.Thomaskirche mit Hilfe des SCHWARZEN BUCHESSt.Thomas (SCHW.BU.StTh) schreiben
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als Dankeschön mit GL der Kommunion ins Lokal gehen, Rückmeldungen zur KommunionVorbereitungDurchführung etc. besprechen, Gespräch nutzen um (schriftliche) Äußerungen zur geplanten Homepage einzuholen ....
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Geburtstagsbesuche
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vor/um/bei der "Beicht"Feier der Drittklässer in Hedwig und Clemens dabei sein, den Müttern die GL Michael und Christian bekannt machen, dass sie die GL für Gruppenstunden im kommenden Schuljahr sind ...
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ich sehe, dass es gut ist, anderen anzuraten, mal aufzulisten, was ich (also er/sie, ha bzw. ea) tue, durchaus mit der bewußten Wahrnehmung des Hintergrund-Gefühls (pflichtgemäß, pflichtgemäß + gern, mit/aus Freude oder eher mit "na-sonst-macht 's- ja-(wieder)-keiner"-(Selbst-)Verpflichtungs-(Knebelungs-)Haltung .... ) ...
überlegen für mich, ..., miteinander überlegen (im Zweier-Gespräch, im "gezielten" Telefonat, in der PGR-(Vorstand)-Sitzung) ..., reden ... , zuhören ..., ..., ..., (miteinander) gewichten, ..., entscheiden für mich, miteinander entscheiden ....
überlegen miteinander - informieren - weitergeben ...
Richard Selzer und ich haben uns in den letzten Tagen zusammengesetzt und über die bestehenden, laufenden, aktiven Gruppierungen und Kreise in St.Hedwig gesprochen. RS hat mir die Namen und Adressen gegeben. Ich werde (bereits im Lauf des August nach dem ersten Teil meines Urlaubs bis 6.August2007) oder habe schon Kontakt mit den Gruppen aufnehmen. Haben Sie vorab Fragen erreichen Sie mich unter meiner Kontaktnummer 0911/30 67 466 oder per Mail unter: st-thomas.nuernberg(at)erzbistum-bamberg.de
handeln ...
FORTSETZUNG FOLGT -
Schreiben Sie Ihr SEHEN - anfängliches URTEILEN ... ins Kommentar-Feld ...
Stand 20.7.2007, 10:30 h Klaus Hartmann - Kommentare erwünscht ...
V.i.S.d.P. Klaus Hartmann-Pastoralreferent-AmKnappsteig49-90427Nürnberg-e-mail: st-thomas.nuernberg(at)erzbistum-bamberg.de
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23.01.2007 - Hilfen für TRAUERNDE
Offene Kirche St. Klara: Hilfen für Trauernde
Verschiedene Angebote für Trauernde bietet die Offene Kirche St. Klara auch während ihrer Umbauzeit. Sie finden meistens in der reformierten Martha-Kirche, Königstr.79, oder in der Kapelle im Caritas-Pirckheimer-Haus (Innenhof St. Klara) statt:
Raum für Trauer - Andacht für Hinterbliebene
am letzten Freitag im Monat, 19.30 Uhr 30.3./ 27.4./25.5./29.6., weitere Termine erfragen bei Jürgen Kaufmann, Ort: St.Martha
Herzenskinder - Andacht für früh verwaiste Eltern
jeden ersten Donnerstag eines geraden Monats, 19 Uhr (5.4./7.6., weitere Termine bitte erfragen bei Jürgen Kaufmann) Ort: Kapelle im cph
Du bist gegangen - Andacht für Hinterbliebene nach Suizid
Freitag, 23.3., weitere Termine bitte erfragen bei Jürgen Kaufmann, je 19.30 Uhr, Ort: St. Martha
Ein paar Schritte an deiner Seite - Trauerkreis an 7 Mittwochaben-den, 17-19 Uhr. Anmeldung/Info: 2346181/ juergen_kaufmann@ gmx. de; Start: 7.3. bzw. 28.3. Ort: khg, 2.O.G. (Innenhof Klara)
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